Alten- und Pflegeheim Blumenhain

Neues Besuchskonzept

Präambel

Zur Sicherung der Qualität in den körperbezogenen Pflegemaßnahmen und pflegerischen Betreuung, sowie der Unterkunft und Verpflegung von Senioren in der vollstationären Pflegeeinrichtung “Blumenhain” im Rahmen der Bekämpfung des Corona-Virus durch das hessische Ministerium vom 12.05.2021.

 

Bisher erfolgten die Maßnahmen in gemeinsamer Abstimmung mit den maßgeblichen Personen im Gesundheitsamt, die für die Wahrnehmung der Interessen und zur Sicherheit der Senioren besonders der pflegebedürftigen und dementiell Erkrankten mit Verantwortung tragen, dass eine Qualitätssicherung und Qualitätsdarstellung zur Vermeidung eines erneuten Infektionsausbruchs erfolgt.

 

Am 19.09.2020 wurde durch das hessische Ministerium die bisherigen Besuchsbeschränkungen für Alten- und Behinderteneinrichtungen aufgehoben.

Eine Aktualisierung wurde durch das hessische Ministerium am 04.03.2021 heraus gegeben.

Eine erneute Anpassung mit weiteren Lockerungen sieht das Landeskonzept vom 12.05.2021 vor.

Daher sind die angepassten aktuellen hausinternen Schutzkonzepte individuell maßgeblich.

 

Durch eine intensive Beratung zur maßgeblichen Organisation, sowie die Abklärung zur Sicherung der Qualität und Vermeidung eines erneuten Infektionsausbruchs, sind sich die Leitungskräfte der Einrichtung darin einig, dass die Sicherung der Qualität der körperbezogenen Pflegemaßnahmen und pflegerischer Betreuung, Unterkunft und Verpflegung die Verantwortung aller Beteiligten erfordert und in gemeinsamer Abstimmung durchgeführt werden.

 

Alle Beteiligten sind daran interessiert, dass kein erneuter Infektionsausbruch durch unüberlegte und unkontrollierte Öffnung der Einrichtung erfolgt. Ein erneuter Ausbruch einer Infektion würde die erneute Schließung der Einrichtung für Besucher zur Folge nach sich ziehen. Jede Quarantäne Verordnung bedeutet für alle Beteiligten eine erhebliche Arbeitsbelastung und für die Pflegebedürftigen sind schwerwiegende psychische Probleme nicht ausgeschlossen, diese schwerwiegenden Folgen müssen vermieden werden.

Daher nehmen wir in dem folgenden Konzept von unserem Hausrecht Gebrauch. Solang sich die Inzidenz in unserem Landkreis noch immer über der magischen Grenze von 100 befindet. Hält sich der Inzidenzwert über den Zeitraum von 7 Tagen unter 100  passen wir die neu vorgegebenen Maßnahmen des hessischen Ministeriums entsprechend sinnvoll stufenweise an, wie sie auch schon hier im Konzept festgelegt sind.

 

 

Verantwortliche Personen:

Die verantwortlichen Personen und Ansprechpartner zur Umsetzung des Schutzkonzepts sowie der Umsetzung der Besuchsregelungen sind wie folgt:

 

Jasmin Freidhof-Debes                     (Einrichtungsinhaberin)                      05682 – 73 33 135

Nicole Euler                                        (Pflegedienstleitung)                          05682 – 73 33 136

 

 

Bekanntgabe des Schutzkonzepts

Unser Schutzkonzept hängt im Eingangsbereich der Einrichtung sowie im Eingangsbereich des Café (Besucherraum) aus. Ebenso ist es auf der Homepage unter aktuelles „Termine, Events und Aktionen“ zu finden. Den Wohnbereichen liegt ebenfalls ein Handout des Konzepts vor, um die Fragen der Angehörigen adäquat beantworten zu können.

 

 

Bestimmungen der Testungen (Personal und Besucher)

Das Personal auf den Wohnbereichen (Pflegekräfte, Reinigungskraft, Ergo, Alltagsbegleitung, ect.) wird auch weiterhin täglich vor Dienstbeginn getestet, egal ob geimpft oder genesen, da es in unmittelbarem Kontakt zum Bewohner steht und wir selber schon erleben durften, dass sich Kollegen wie auch Senioren nach 2 Monaten mit einer erneuten COVID Infektion infiziert haben. Ebenso haben wir schon mehrfach erlebt, dass sich Senioren trotz 2-Fach-Impfung nach einem längeren Zeitraum (bis zu vier Monate nach Impfung) sich eine COVID –Infektion mit niedrigem CT Wert und somit hoch ansteckend infiziert haben und auch über einen längeren Zeitraum als die üblichen 2 Wochen diesen niedrigen CT Wert gehalten haben.

 

Diese Erfahrungswerte lassen uns zur Vorsicht walten und diese hohen Schutzmaßnahmen vornehmen, um unseren Senioren eine Bestmögliche „Normalität“ gewähren zu können.

 

Mitarbeiter der Nebenabteilungen wie Verwaltung, Küchenpersonal, Waschküche, Hausmeister und Mitarbeiter des Café-Restaurants werden 2x pro Woche und bei auftretenden Symptomen getestet. Sie stehen in der Mitverantwortung, darauf zu achten, dass die Testung regelhaft erfolgt. Sowie vor Dienstantritt, wenn eine Abwesenheit von mehr als drei Tagen vorliegt.

Auch Mitarbeiter die bereits geimpft oder nach §2 Nr.4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) als Genesen gelten sind in unserer Einrichtung auch weiterhin zu testen.

 

Es ist uns bewusst, dass wir nach der neuen Verordnung nicht auf eine Testung bestehen können, wenn uns der Nachweis vorgelegt wird, dass die betroffene Person einen Komplettschutz durch Impfung hat oder nach der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung als Genesen gilt.

 

Trotzdem würden wir auch gerne weiterhin bei Besuchern sowie externe Therapeuten oder Betreuer vor Betreten der Einrichtung einen Schnelltest durchführen, bis sich die Gesamtlage noch mehr beruhigt hat und die Inzidenz wieder bei 50 liegt. Daher würden wir ein  verständnisvolles Entgegenkommen begrüßen. Testausnahmen sind möglich, wenn sie am gleichen Tag schon in einer anderen Einrichtung getestet wurden und dies durch eine Bescheinigung belegen können oder die Gesetzlichen Vorgaben* erfüllen.

 

Um die Rechtgültigkeit des Genesungsnachweises und des Impfausweis prüfen zu können müssen die Betroffenen Personen ihren Personalausweis zur Identitätskontrolle vorzeigen.

 

Die durchgeführten Testungen sind von den jeweiligen Abteilungen zu dokumentieren und bei der Pflegedienstleitung abzugeben. Die Nachweise sind mindestens für 3 Monate aufzubewahren und bei Anforderung dem zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen.

 

*  als genesen im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung gelten Personen, deren Infektion mit SARS-CoV-2 nachweislich (PCR-Test) mindestens 28 Tage maximal 6 Monate zurück liegt.

*  Ein vollständiger Impfschutz liegt dann vor, wenn seit der Gabe der letzten Impfdosis, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim RKI für ein vollständiges Impfschema erforderlich ist, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage vergangen sind.

Terminvereinbarungen:
Terminvereinbarungen für mobile Senioren über das Café                      05682 – 73 33 190

 

Terminvereinbarungen für immobile oder dementiell erkrankte Senioren werden über den jeweiligen Wohnbereich vereinbart.

 

Wohnbereich A1 (Aufnahmestation)                                                      05682 – 73 33 200

Wohnbereich A2                                                                                     05682 – 73 33 300

Wohnbereich B1                                                                                     05682 – 73 33 210

Wohnbereich B2  / Kurzzeitpflege                                                         05682 – 73 33 310

Wohnbereich B3                                                                                     05682 – 73 33 410

Wohnbereich CUG                                                                                 05682 – 73 33 130

Wohnbereich CEG                                                                                 05682 – 73 33 120

Wohnbereich C1  / palliativ Versorgung                                                 05682 – 73 33 220

Wohnbereich C2                                                                                    05682 – 73 33 320

Wohnbereich C3                                                                                    05682 – 73 33 420

 

Maßnahmen zur Umsetzung der Besuche

Seit dem 21.09.2020 ist das Café inkl. Wintergarten zum Besucherraum hergerichtet, damit die mobilen Senioren aus der Einrichtung ihre Besuche auf Wunsch empfangen können. Das Café ist für die Öffentlichkeit weiterhin geschlossen. Nach den Vorgaben des hessischen Ministeriums ist ab dem 15.05.2021 die Personenanzahlbeschränkung aufgehoben. Zeitgleich dürfen auch weiterhin max. 2 Personen zu Besuch kommen. Es gibt keine Tagesbegrenzung mehr. Eine Terminvereinbarung ist notwendig, um sich einen Sitzplatz für den Besuch zu reservieren.

 

  1. Die Tische sind jeweils mit 2 Stühlen ausgestattet. Die anschließende Reinigungsmaßnahme erfolgt durch den Mitarbeiter des Cafés.

 

  1. Die begehbaren Flächen sind durch Markierung deutlich erkennbar. Ein Einbahnstraßensystem wird angewandt.

 

  1. Vor Betreten des Gastraums müssen die Hände desinfiziert werden und der Gast muss sich in eine Anwesenheitsliste zum Nachweis für das Gesundheitsamt mit korrekten Daten eintragen. Hier werden die Besucher durch Mitarbeiter des Café in die Hygienemaßnahmen eingewiesen und es erfolgt ein Schnelltest oder die Regel, wie oben beschrieben. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen wird der Gast gebeten, sich umgehend an seinen Hausarzt oder das Gesundheitsamt zu wenden. Eine Meldung erfolgt von unserer Seite an das Gesundheitsamt Schwalm-Eder. Sollte der Test negativ ausfallen, kann der Besuch wie geplant stattfinden. Das Betreten des Gastraums ist nur mit FFP2-Maske gestattet. Besucher und Besucherinnen müssen zu jeder Zeit eine FFP-2 ,KN-95 Maske oder N95 Maske ohne Ausatmungsventil tragen.

 

  1. Die Senioren sind angehalten, in öffentlichen Räumlichkeiten eine FFP2 Maske zu tragen. Ausgenommen sind Senioren, die durch eine Bescheinigung befreit, demenziell erkrankt sind oder durch kognitive Defizite diese Maßnahme nicht umsetzt bekommen.

 

  1. Besuche dürfen mit max. 2 Personen zeitgleich stattfinden, um größere Menschenansammlungen zu Die Besuche dürfen tägl. nach Voranmeldung im Café erfolgen. Es sollte immer ein Tisch im Café für den Besuch reserviert werden.

 

  1. Die Tische sollten nicht länger als 1 Std. blockiert werden, außer es wurde im Vorfeld der Tisch für eine doppelte Zeit blockiert. Z. B. bei weiter Anreise oder seltenen Besuchsmöglichkeiten.

 

  1. Es dürfen Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke im Café verkauft werden, wenn die allgemeine Öffnung für die Gastronomie wieder gilt.

 

  1. Die Senioren sollten weiterhin durch die Pflege- oder Betreuungskräfte ins Café gebracht werden. Den Zutritt ins Altenheim möchte die Leitung weiterhin minimieren, bis die Inzidenz im Landkreis sich über 7 Tage bei 50 hält.

 

  1. Die geplanten Besuchszeiten sind im Café von Montag bis Sonntag:

09:30 bis 11:30 Uhr

12:30 bis 17:30 Uhr

 

Individuelle Besuchszeiten können nach Absprache erfolgen.

  1. Besucher von bettlägerigen oder stark demenziell erkrankten Senioren melden ihren Besuch weiterhin auf den Wohnbereichen an. Die Besuchszeiten für die Wohnbereiche sind individuell abzusprechen. Auch hier dürfen max. 2 Personen zeitgleich einen Besuch machen.
  2. Besuche in den Wohnbereichen werden weiterhin nur bei den bettlägerigen und demenziell erkrankten Senioren unter eingehender Hygieneeinweisung und dem Tragen von FFP-2 Masken gestattet. Eine Kontrolle zur Einhaltung der Hygienemaßnahme ist im Bewohnerzimmer nicht sichergestellt. Nach der neuen Verordnung darf bei Besuchen im Zimmer von Bewohnern und Bewohnerinnen, sofern die darin wohnenden über einen vollständigen Impfschutz verfügen oder als genesen gelten die Maske abgesetzt werden. Wir möchten hier darauf hinweisen, dass in diesem Fall, der Abstand von 1,5 m weiterhin gewahrt werden sollte, ansonsten bitten wir um weiteres tragen der Maske auch im Zimmer.
  3. Senioren die in einem Zweibettzimmer wohnen werde während der Besuchszeit möglichst getrennt. Wenn dies nicht möglich sein sollte, ist die Maske während des Besuchs auch weiterhin zu tragen. Anschließend erfolgt durch das Pflegepersonal die Desinfektionsmaßnahme des Zimmers mit guter Belüftung.
  4. Jeder Besucher wird aufgefordert sich an der Rezeption in eine Liste mit vollständigen Namen, Adresse und Telefonnummer einzutragen. Für die Richtigkeit der Daten kann keine Haftung übernommen werden.
  5. Besucher mit Krankheitsanzeichen wie trockener Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns werden nicht zum Besuch zugelassen. Die Maßnahme des Temperaturmessens hat in der ersten Phase der Corona Epidemie keine Aussagekraft gezeigt und wird daher nicht als Maßstab genommen. Allen Besuchern der Einrichtung wird ein Schnelltest angeboten, bis sich die Gesamtlage noch mehr beruhigt hat und die Inzidenz wieder bei 50 liegt. Wir würden ein verständnisvolles Entgegenkommen begrüßen. Testausnahmen sind möglich, wenn sie am gleichen Tag schon in einer anderen Einrichtung getestet wurden und dies durch eine Bescheinigung belegen können oder darauf bestehen, die Gesetzlichen Vorgaben anzuerkennen.
  6. Besucher sollten sich besonders im Umfeld von Senioren an die allgemeinen bekannten Corona-Regeln halten (Hände desinfizieren, Abstand halten, Mundschutz tragen, Hände waschen, Max. Personenzahl bei Gruppenansammlungen berücksichtigen).
  7. Besuche außer Haus sind möglich. Nach Rückkehr muss eine intensive Symptomkontrolle durch die Pflegkräfte erfolgen. Die Senioren müssen in den Gemeinschaftsräumen eine FFP2 Maske tragen. Eine engmaschige Kontrolle durch einen Schnelltest kann bei Bedarf über 5 Tage erfolgen.
  8. Spaziergänge mit Angehörigen sind bitte außerhalb des Altenheimgeländes durchzuführen, um unseren Senioren die Möglichkeit eines unbeschwerten Aufenthalts in unserer Gartenanlage zu ermöglichen.

 

  1. Weitere Alternativen zu persönlichen Besuchen ist der elektronische Kommunikationsweg z.B. über Videochat bei vorhandenen Tablets auf jedem Wohnbereich möglich sowie Telefonische Kontaktaufnahme über persönliches Telefon im Zimmer oder Direktdurchwahl auf den jeweiligen Wohnbereich.

 

 

Besuchsverbote

Besuchsverbote bestehen für Personen

  • wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen oder

 

  • solange Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuellen aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 angeordneten Absonderung nach §30 des Infektionsschutzgesetzes oder einer generellen Absonderung aufgrund einer nachgewiesenen Infektion eines Haushaltsangehörigen mit SARS-CoV-2 unterliegen oder

 

  • bei einem positiven Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2. (Besuchsverbot endet 14 Tage nach Testung oder bei nachfolgendem negativen PCR-Test)

 

Wenn sich Senioren in einem Sterbeprozess befinden, kann mit Absprache der Heimleitung eine Ausnahme von diesen Besuchsverboten erfolgen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen getroffen werden.

 

Besuche sind bis zu einer abweichenden Entscheidung des Gesundheitsamtes nicht mehr gestattet, wenn in der Einrichtung ein nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtiges Infektionsgeschehen oder eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt.

 

Weitere Maßnahmen zur Umsetzung des Schutzkonzepts:

 

  1. Neuzugänge kommen für die ersten 14 Tage auf unsere Aufnahmestation und erhalten nach dem 11/12 Tagen einen erneuten Corona Abstrich. Bei negativem Bescheid erfolgt die Verlegung in den geplanten Wohnbereich und in das vorgesehene Zimmer.

 

  1. Senioren, die aus dem Krankenhaus zurück verlegt werden müssen in drei Gruppen unterteilt werden.

 

  1. Nach einem Aufenthalt wegen einer SARS-Co-V-2–Infektion wird die Isolierung vom Gesundheitsamt auf der Grundlage von Empfehlung des Robert Koch Institutes festgelegt.
  2. Ist ein Krankenhausaufenthalt aus einem anderen Grund notwendig gewesen, wird bei Geimpften und Genesenen keine Absonderung bei Wiederaufnahme in die Einrichtung vorgenommen. Für die folgenden 5 Tage erfolgt eine intensive Symptomkontrolle. Nach 5 Tagen wird ein Schnelltest durchgeführt.

 

  1. Senioren die nicht geimpft sind und noch keine SARS-Co-V-2-Infektion durchlebt haben, sollten vorzugsweise mit einem negativen PCR Abstrich aus dem Krankenhaus zurück verlegt werden. Sie werden nach diesem Aufenthalt für 5 Tage isoliert und intensiv beobachtet, bei symptomfreiem Gesundheitszustand wird nach einem negativem Schnelltest eine Zurückverlegung in das Doppelzimmer vorgenommen.

 

  1. Krankentransporte von infizierten Senioren der Einrichtung werden nur in einem Isolationstransport und mit den erforderlichen Informationen an den behandelten Arzt durchgeführt.

 

  1. Krankenfahrten der übrigen Hausbewohner können durch das Krankentransportunternehmen M. Heßler übernommen werden.

 

  1. Externe Therapeuten und Dienstleistungserbringer müssen die bekannten Hygienemaßnahmen eigenverantwortlich durchführen. Kontrollen durch Mitarbeiter der Einrichtung können nicht gewährleistet werden. Terminierungen für Behandlungsabläufe müssen mit dem jeweiligen Wohnbereich abgesprochen werden, damit keine Kollidierung mit Besucher erfolgt. Vor Betreten der Einrichtung wird bei externen Therapeuten ein Schnelltest durchgeführt oder die gesetzliche Vorgabe berücksichtigt.
  2. Externe Therapeuten, Dienstleistungserbringer und Mitarbeiter mit Krankheitsanzeichen wie Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen, Kopfschmerzen Gliederschmerzen werden gebeten, die Einrichtung nicht zu betreten.

Bewertung der Maßnahmen

Die lokalen 7-Tage-Inzidenz des Schwalm-Eder-Kreises werden durch die Einrichtungsleitung regelmäßig im Auge behalten.

Diese Informationen werden wenn notwendig individuell an das Schutzkonzept  angepasst und mit dem Gesundheitsamt erörtert, damit die Normalität auch weiterhin den Lebensalltags der Senioren begleitet.

In einem vierzehntägigen Rhythmus und bei akuten Vorfällen findet zwischen der PDL, Heimleitung und allen verantwortlichen Wohnbereichsleitungen und deren Stellvertretern ein Informationsaustausch in der WBL Runde statt.

Der Heimbeirat wird in den folgenden Sitzungen über die Anpassung oder Veränderungen des Schutzkonzepts in Kenntnis gesetzt.

Bei aktuell auftretenden Verdachtsfällen wird die Aufnahmestation erneut zur Isolationsstation umfunktioniert.

 

Erfolgskontrolle der Maßnahmen

Eine Erfolgskontrolle ist nur nachweisbar, wenn keine erneute Infektionsquelle ermittelt wird oder die gefundene Infektionsquelle keinen weiteren Ausbruch nach sich zieht.

Die verantwortliche Heimbetreiberin nimmt ihr Hausrecht für eine strenge Vorgehensweise in Anspruch. Jede Person, die in der Einrichtung lebt oder arbeitet darf sich nur mit eindeutigen negative Abstrich und FFP2 Maske in der Einrichtung aufhalten.

Mitarbeiter und Senioren die noch ein positives Ergebnis erhalten haben, werden bis zur vollständigen Genesung vom Dienst freigestellt bzw. in Isolation aufhalten. Der Arbeitsplatz bzw. die Nutzung der öffentlichen Bereiche darf erst wieder mit einem Nachweis eines negativen PCR-Abstrichs aufgesucht werden.

Laut RKI ist diese Maßnahme nicht begründet, jedoch kann bis heute kein Virologe eine erneute Infektionsquelle durch unklare positiv getestete Person ausschließen. Eine enge Absprache wird in jedem Einzellfall mit dem Gesundheitsamt Schwalm-Eder getroffen.

 

Wir als Leitung und unsere Mitarbeiter danken allen Senioren und Angehörigen für Ihr bisheriges Verständnis und Ihre Unterstützung, Wenn wir uns alle auch weiterhin an die vorgegebenen Hygieneregeln halten, können wir ein erneutes Infektionsgeschehen verhindern. Wir alle (Bewohner wie auch Mitarbeiter) möchten nicht noch einmal diese drastischen Maßnahmen erleben müssen, daher bitten wir alle Besucher und Familienangehörigen um Ihre Unterstützung.

(Heimleitung – J. Freidhof-Debes)                                                               Borken, 14.05.2021